Blickrichtung wechseln fördert klares Sehen

Raus aus dem Rückspiegel-Modus, dem ewigen Betrachten, Bejammern und Beklagen des Vergangenen. Endlich die Blickrichtung wechseln! Ja, die Erinnerung schmerzt. Trotzdem können oder wollen wir das Herumwühlen nicht lassen. Zu gerne stochern wir möglichst tief in die erlittenen Verletzungen und vernebeln uns selbst immer mehr die klare Sicht auf das Gewesene. Wenn der Schmerz scheinbar immer noch besser zu ertragen ist, als der Blick nach vorne, dann könnte eine professionelle Konfliktberatung der Wegweiser für die neue Blickrichtung sein.

Unsere Vorstellungen über die anderen oder über die Situation verstellen uns den Blick auf die Lösung.

Das neue Motiv für meine Mediationspraxis bringt meine Arbeit als Konflikt-Klärerin voll auf den Punkt. Es inspiriert mich zu einigen Gedanken über das Blickrichtung wechseln in einer Mediation.

worum geht es Ihnen? Welche anliegen wollen sie klären?

Es ist schon immer wieder erstaunlich, dass die meisten Menschen genau wissen, was sie nicht wollen. Es fällt vielen sehr schwer, das zu sagen, was sie wirklich wollen. Zu viele Hemmnisse oder Bedenken behindern dieses Denken und Aussprechen. Stellen sie sich jedoch bewusst diesen Fragen, lösen sich beim Finden der Antworten schon die ersten Nebelschwaden.

Was ist daran für Sie wichtig?

Jetzt gilt es die große Hürde der Vorstellungen zu überwinden. Schritt für Schritt werden diese zur Seite gestellt, damit das persönlich Wichtige an dem jeweiligen Anliegen sichtbar werden kann. Es zu erkennen und benennen, ist nicht immer einfach. Wenn es gelingt, dann fühlt es sich sehr befreiend an. Der in der Rückwärtsschau erstarrte Nacken ist gelöst und der Kopf kann sich endlich neu ausrichten.

Wechseln der Blickrichtung

Der einengende Regenschirm wird abgelegt. Neue Sichtweisen nach links, nach rechts, nach oben oder nach unten eröffnen sich. Sie erhellen den Blick auf die Ausgangssituation und schaffen Wahlmöglichkeiten. In dem neuen Wahrnehmen entstehen Ideen für verschiedene Lösungen.

Weg zum Ziel

Das abschließende Konkretisieren der Lösung führt zu Maßnahmen, die in einer Mediationsvereinbarung festgehalten werden. Sie ist – um im Bild zu bleiben – der Wegweiser für den Blick nach vorne.

Was tun Sie, wenn Sie merken, dass Sie im Rückspiegel-Modus verharren?
Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Ihre Anfrage.