Hand aufs Herz! Können Sie sofort sagen, wie hoch die Kosten sind,
die durch Konflikte in Ihrem Betrieb entstehen?

Wenn nicht, dann geht es Ihnen wie vielen Chefs und Führungskräften. Das Verständnis dafür beginnt sich allmählich zu entwickeln. Die 2009 von KPMG veröffentlichte Konfliktkostenstudie über die Kosten von Reibungsverlusten trägt maßgeblich dazu bei. Seither lenken die Antworten – ermittelt aus 4000 Industrieunternehmen – den Blick auf Einsparungspotentiale, die in unbearbeiteten Konflikten stecken. In diesem Zusammenhang wird ein Konflikt als jede Planabweichung oder Plangefährdung bei der Umsetzung der wirtschaftlichen Ziele eines Unternehmens durch den Einsatz seiner Ressourcen, vor allem den Einsatz von Arbeitszeit. Es geht somit bei Konfliktkosten um die effiziente Zusammenarbeit von Menschen im Unternehmen.

Transparenz über Konfliktarten und Konfliktkosten
Während die Kosten für Personalwechsel und Mitarbeiterfluktuation von 93 Prozent der Betriebe angegeben werden, können nur 50% der Befragten die Kosten für kontraproduktives oder betriebsschädigendes Verhalten beziffern.
Weitere Erkenntnisse dieser ersten umfassenden Studie sind:
• 10 bis 15 Prozent der Arbeitszeit wird für die Bewältigung von Konflikten verbraucht.
• 30 bis 50 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften wird direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht.
• Die Kosten pro Mobbingfall betragen im Durchschnitt 60.000 Euro.
• 1 Prozent der Mitarbeiterkosten gehen jährlich für unverarbeitete Konflikte verloren.
• Ca. 25 Prozent des Umsatzes sind abhängig von der Kommunikationsqualität.
• Fehlzeiten aufgrund betrieblicher Ängste und Mobbing am Arbeitsplatz belasten Unternehmen jährlich mit ca. 30 Mrd Euro.
Zusammengefasst überrascht es nicht, dass die Studie ein Einsparungspotential von mindestens 25 Prozent der Konfliktkosten pro Jahr aufzeigt.
(aus KPMG Studie 2009, Seite 22)

In drei Schritten zum Ergebnis
Eine erste Einschätzung Ihrer Konfliktkosten können Sie unter www.konfliktkostenrechner.de ermitteln. Hier werden Sie für die Abschätzung der Konfliktkosten systematisch durch eine Berechnungsgrundlage geführt.

Fazit der Studie
Die Ermittlung der Konfliktkosten ist der erste wichtige Schritt. Der ergibt zwar noch keine Veränderung, sondern ist ein Anstoß dazu. Die nachhaltige Senkung der Konfliktkosten kann über verschiedene Wege erfolgen:
• Konfliktcoaching für nur eine Streitpartei
• Mediation für beide Seiten
• strukturelle Veränderungen, um künftige Konflikte zu vermeiden
• aktiv initiierte Entwicklungsprozessen als Folge größerer Konflikte
• Aufbau eines innerbetrieblichen Konfliktmanagementsystems.
(aus KPMG Studie 2009, Seite 27)

Der Weg zur Senkung der Konfliktkosten führt über eine Reihe von übersichtlichen Arbeitsschritten. Vorrangig ist das Bearbeiten der aktuellen Konflikte. Bleiben sie bestehen, entwickeln unbearbeitete Konflikte eine Eigendynamik. Sie beeinträchtigt die Zusammenarbeit und gefährdet zunehmend den Erfolg des Unternehmens.

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